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Artikel Tips 11. Woche 2007

Mammographie: Früherkennung durch regelmäßige Untersuchungen ist das Um und Auf bei Brustkrebs.

Keine Angst vor dem Druck auf die Brust


FREISTADT. Jede achte bis neunte Frau muss damit rechnen, einmal in ihrem Leben mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert zu werden. Das Um und Auf dabei ist die Früherkennung eines Karzinoms. weiß der Radiologe Primarius Dr. Klaus Hönig aus Freistadt.
"Es ist falsch zu glauben, dass man mit Brustkrebs unheilbar krank ist", betont Hönig. "Je früher die Erkrankung entdeckt wird, umso größer ist die Chance auf Heilung." Neben der sehr wichtigen Selbstuntersuchung der Brust und der regelmäßigen Untersuchung durch den Gynäkologen sind auch die Mammographie und Ultraschall-Untersu- chungen die Mittel der Wahl, um Brustkrebs in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen.

Scheu vor Druck auf Brust

"Leider ist es so, dass viele Frauen nicht oder erst spät zur Mammographie gehen", weiß Primar Hönig aus Erfahrung. "Manche glauben, ihnen kann es ohnehin nicht passieren, an Brustkrebs zu erkranken. Häufig herrscht aber auch wegen des nötigen Drucks auf die Brust eine gewisse Scheu vor dieser Untersuchung vor." Dabei braucht heute keine Frau mehr Angst vor der Mammographie zu haben. Hönig: "Man kann dabei sehr gut auf das Schmerzempfinden jeder Frau Rücksicht nehmen." Der Druck auf die Brust ist nötig, um am Röntgenbild auch die kleinsten Verdichtungen im Gewebe erkennen zu können. Ab welchem Alter ist eine Mammographie überhaupt anzuraten? "Grundsätzlich gilt, dass ab dem 35. Lebensjahr eine Basis-Mammographie durchgeführt werden soll. Sie dient als Vergleich für spätere Untersuchungen", erklärt der Radiologe.

Ist eine Frau durch die Familiengeschichte erblich vorbelastet, kann die Mammographie bereits ab dem 20. Lebensjahr durchgeführt werden. Dann sollten die freiwilligen Vorsorge-Untersuchungen im Abstand von ein bis zwei Jahren erfolgen. Risiko-Faktoren sind Rauchen, Fettleibigkeit, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel. Die Hormonersatztherapie im Wechsel kann ebenfalls das Risiko zu erkranken erhöhen. "In Österreich gibt es leider kein flächendeckendes Brustkrebs-Screening wie in Holland, wo alle Frauen zur Untersuchung gebeten werden", so Hönig Es bedarf also der Eigeninitiative der Frauen, die nicht erst einsetzen sollte, wenn sich Veränderungen an Haut oder Brustwarze oder Knoten bemerkbar machen. Dann muss abgeklärt werden, ob es sich um eine Zyste oder einen Tumor handelt, und ob eine Operation nötig ist. Der erfahrene Arzt führt im LKH Freistadt und in seiner Wahlarzt-Praxis jährlich rund 600 bis 700 Mammographien durch und bildet sich ständig weiter. Rund zehn bis 15 Frauen mit Brustkrebs werden pro Jahr im LKH Freistadt operiert. "Die Heilungschance hängt von Größe und Beschaffenheit des Tumors ab. Wir haben in Osterreich eine sehr niedrige Mortalität. Je früher der Krebs erkannt wird, umso besser", so Hönig.

Mammographie

Primarius Dr. Klaus Hönig misst der Früherkennung von Brustkrebs größte Bedeutung bei. Die regelmaßige Mammographie (Bild) trägt viel dazu bei.

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Donnerstag, 25 November 2010

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